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Генріх Гейне (німецька)

Реферати > Іноземна мова > Генріх Гейне (німецька)

Plan

1. Leben und Werk

2. Biedermeier und Vormärz

3. Zeittafel 1815-48

4. Ironie und Parodie

5. "Deutschland. Ein Wintermärchen"

6. "Nachtgedanken"

7. "Die Wanderratten"

8. Heines Pantheismus

HEINRICH HEINE ( 1797 - 1856)

1797 geb. in Düsseldorf als Sohn eines unbemittelten Kaufmanns, beginnt nach der Schule (1810-14) eine kaufmännische Lehre zunächst in Frankfurt, dann ab 1815 bei seinem Onkel Salomon Heine in Hamburg. Mit finanzieller Unterstützung des Onkels 1818 Gründung eines Manufakturgeschäftes, das kurz danach in Konkurs ging. 1819 Jurastudium in Bonn, dann in Göttingen, von dort nach Berlin (Bekannt- schaft mit den Berliner Salons, Fußreise in den Harz, Besuch bei Goethe), dann wieder Göttingen. 1825 Dr. jur. und Übertritt vom Judentum zum Protestantismus:„Der Taufzettel ist das Entreébillet zur europäischen Kultur." - Von nun an ist Heine freischaffender Schriftsteller und von seinem Onkel noch lange finanziell abhängig. Er führt ein unstetes Wanderleben (Hamburg, Lüneburg, London, München, Italien, Berlin) in dem ständigen Bemühen, sich eine unabhängige Existenz als Schriftsteller und Journalist zu schaffen. 1827 erscheint das >Buch der Lieder<, eine Art Gesamtausgabe seiner bisher veröffentlichten Gedichte; sie entsprang dem jugendlichen Ehrgeiz Heines, dass seine Gedichte "so populär werden wie die Bürgerschen, Goetheschen, Uhlandschen"(1826). Der Publikumserfolg war zuerst gering: 2000 Exemplare in 10 Jahren! Das bürgerliche Publikum konnte mit der Mischung aus Romantik und Frivolität nichts anfangen. Das ironisch-leichte Spiel mit romantischen Sentiments und lyrischen Formen behagte ihm nicht, man vermisste die Ernsthaftigtkeit und echte Tiefe des Gefühls. Heines Verleger Campe schreibt ihm 1835: "Wenn Sie Uhlands Gedichte betrachten und das Renomé, worin er sich befindet, religiös und mittelalterlich, so ist klar, warum er so viele Leser findet. SIE behandeln Liebe und Sich selbst, und wieder Sich selbst, das sehen die Leute als stinkigen Egoismus an ( .) der Egoismus wird Ihnen ununterbrochen zur Last gelegt, dann, dass Sie der Üppigkeit das Wort reden. Bedarf es noch mehr Gründe, um zu beweisen, warum Uhlands Gedichte populärer sind. Uhlands Gedichte kauft jeder um ein Geschenk an eine Dame, zum Geburtstag und sonstigen Zwecken zu machen. IHR Buch geht nach den Universitäten an junge Männer und dergleichen - die kein Geld haben." Aber: Mit dem Verbot von Heines Schriften wächst das öffentliche Interesse an Heines Werken, die Verlage finden Mittel und Wege, die Zensur zu umgehen, und das >Buch der Lieder< wird zum größten lyrischen Erfolg des 19. Jhdts (allein bis zu Heines Tod 30 000 Exemplare). 1826-31 Reiseberichte (>Reisebilder<, >Harzreise<). Er reagiert hierin auf das in Deutschland rege Interesse an Ausblicken in die Zentren der europäischen Welt: Italien, England, Frankreich. Diese Reise-berichte enthalten neben sachlichen Schilderungen auch Reflexionen über Bücher, Personen, Zeitpolitik, Vergangenheit und Zukunft. Schließlich 1831 Übersiedlung nach Paris als Reaktion auf die politischen Verhältnisse; es erfolgte 1835 das Verbot von Heines Schriften durch den 'Deutschen Bundestag'. In ständigen finanziellen Schwierigkeiten schlägt er sich als Dichter und Publizist durch. Als Korrespondent der Augsburger >Allgemeinen Zeitung< berichtet der dem deutschen Publikum von den bewegten >Französischen Zuständen<, zugleich verfasst er für das französische Publikum umfassende Schriften über >Die Romantische Schule< und die >Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland< (1832-35). Er zählt zu den liberal-demokratischen Emigrantenkreisen, kommentiert kritisch-spöttisch das radikalsozialistische Gedankengut seiner Zeit und macht Bekanntschaft mit Marx. 1843/4 unternimmt er eine Reise nach Deutschland, deren Eindrücke er in >Deutschland, ein Wintermärchen< veröffentlicht: Er nennt es "versifizierte Reisebilder, die eine höhere Politik atmen als die bekannten politischen Stänkerreime", es "wird der prosaisch-bombastischen Tendenzpoesie hoffentlich den Todesstoß geben".(H.Heine) 1841 heiratet er Crescentia Eugenie Mirat ('Mathilde'), seine finanziellen Verhältnisse haben sich stark gebessert, aber seit 1845 verschlimmert sich seine Rückenmarkskrankheit, die ihn die Jahre 1848 bis zu seinem Tode 1856 in die >Matratzengruft< bannt. Die Stimmung des kranken und lebensmüden Heine prägt in diesen Jahren die Gedichte. Im Nachwort zur Gedichtsammlung >ROMANZERO< (1851) rechtfertigt er seine religiösen Ansichten und Hinwendung zum (nunmehr katholischen) Glauben. Sein Grab ist auf dem Montmartre-Friedhof.

HEINRICH HEINE - WERKEINTEILUNG IN DREI ABSCHNITTE

I.

BUCH DER LIEDER (1827) zweite Auflage 1837, dann 16 weitere zu Heines Lebzeiten. Zusammenfassung der bisherigen Veröffentlichungen des jungen Heine zwischen 1816 und 1827: JUNGES LEIDEN, LYRISCHES INTERMEZZO, HEIMKEHR, NORDSEE I/II Vorherrschende Themen; Unglückliche Liebe, Traumbilder, im Nordsee-Zyklus dann objektiviertere Sicht, ironische und humoristische Reflexion des Poeten-Daseins

REISEBILDER (1826-31), HARZREISE und GEDICHTE Heine reagiert auf das in Deutschland rege Interesse an Ausblicken in die Zentren der europäischen Welt: Italien, England, Frankreich. Sachliche Schilderungen werden vom Dichter beliebig durch- bzw abgebrochen zugunsten von Reflexionen über Bücher, Personen, Zeitpolitik, Vergangenheit und Zukunft.

II.

EMIGRATION: Publizistische Vermittlung zwischen Deutschland und Frankreich

1832 FRANZÖSISCHE ZUSTÄNDE 1832-35 GESCHICHTE DER RELIGION UND PHILOSOPHIE IN DEUTSCHLAND DIE ROMANTISCHE SCHULE 1840 LUDWIG BÖRNE

NEUE GEDICHTE, bereits 1838 fertiggestellt, erst 1844 veröffentlicht. Die Veröffentlichung verzögert sich wegen moralischer Bedenken des Verlegers Campe in Hamburg, Bereinigung der Schwierigkeiten bei Heines Besuch in Hamburg 1843. Einfügung von

DEUTSCHLAND EIN WINTERMÄRCHEN (1844):"versifizierte Reisebilder, die eine höhere Politik atmen als die bekannten politischen Stänkerreime", "politisch-romantisch", "wird der prosaisch-bombastischen Tendenzpoesie hoffentlich den Todesstoß geben". LUTETIA (1840-43) Berichte über Politik, Kunst und Volksleben, zusammengefasst herausgegeben 1854/55; in den dazu veröffentlichten Vorworten versucht Heine noch einmal seine (damalige) politische Position darzulegen: Zum Problem des Schreibens unter der Zensur, was ist die Aufgabe eines politischen Schriftstellers, über die Republikaner, Sozialisten und Communisten, Patriotismus und Kosmopolitismus.

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